Die IBAN (International Bank Account Number) ist die international einheitliche Kontonummer. Sie hat frühere Kombinationen aus Kontonummer und Bankleitzahl abgelöst und ist im gesamten SEPA-Raum verpflichtend.
Aufbau der deutschen IBAN
Eine deutsche IBAN hat immer 22 Stellen:
- DE – Ländercode (2 Stellen)
- 2 Prüfziffern – erkennen Tippfehler automatisch
- 8 Stellen Bankleitzahl
- 10 Stellen Kontonummer, links mit Nullen aufgefüllt
Die Länge unterscheidet sich je Land: Österreich hat 20 Stellen, die Niederlande 18, Malta 31.
Prüfziffern und Sicherheit
Dank der Prüfziffern fällt ein Zahlendreher praktisch immer auf – die Überweisung wird dann gar nicht erst angenommen. Das schützt allerdings nicht davor, eine gültige, aber falsche IBAN anzugeben.
Namensabgleich seit Oktober 2025
Genau dort setzt die europaweite Empfängerüberprüfung (Verification of Payee) an: Vor Freigabe einer Überweisung gleicht die Bank ab, ob der eingegebene Empfängername zum Kontoinhaber der IBAN passt, und warnt bei Abweichungen. Siehe auch Echtzeitüberweisung.
IBAN-Diskriminierung
Ein Unternehmen darf eine Zahlung nicht ablehnen, nur weil die IBAN aus einem anderen SEPA-Land stammt. Das ist verboten – kommt in der Praxis aber weiterhin vor und lässt sich bei der BaFin melden.
