Ein Aktionszins ist ein zeitlich befristeter Sonderzins, mit dem Banken neue Kunden gewinnen. Er liegt deutlich über dem regulären Satz – und genau deshalb dominieren solche Angebote die vorderen Plätze in Vergleichslisten.
Die typischen Bedingungen
- Nur für Neukunden: Wer bei der Bank schon ein Konto hatte (oft innerhalb der letzten 6 bis 24 Monate), ist ausgeschlossen.
- Befristet: üblich sind 3 bis 12 Monate. Danach gilt automatisch der reguläre variable Zinssatz.
- Höchstbetrag: Über einer bestimmten Summe wird nur noch der Standardzins gezahlt.
- Nur für neues Geld: Umschichtungen innerhalb derselben Bankengruppe zählen häufig nicht.
Was der Aktionszins wirklich bringt
Rechnen Sie in Euro, nicht in Prozent: 3,5 % für sechs Monate auf 20.000 Euro sind rund 350 Euro brutto – und danach fällt der Zins womöglich unter den Marktdurchschnitt. Wer den Aktionszins mitnehmen will, sollte sich das Enddatum notieren und rechtzeitig prüfen, ob sich ein Wechsel lohnt (Tagesgeld-Hopping).
Auf die Einlagensicherung achten
Ein hoher Aktionszins ersetzt keine Sicherheitsprüfung. Achten Sie darauf, welches Einlagensicherungssystem greift – im Tagesgeldvergleich ist es bei jedem Angebot ausgewiesen.
