Der Habenzins ist der Zins, den eine Bank dem Kunden für ein Guthaben zahlt – also aus Sicht des Sparers der Ertragszins. Das Gegenstück ist der Sollzins, den Sie für Kredite zahlen. Die Differenz zwischen beiden ist die Zinsmarge, aus der Banken einen wesentlichen Teil ihrer Erträge erzielen.
Wo fallen Habenzinsen an?
- Tagesgeld: täglich verfügbar, Zinssatz variabel.
- Festgeld: für die Laufzeit fest zugesagt, siehe Zinsbindung.
- Girokonto: heute praktisch immer 0 %.
- Sparbuch: traditionell sehr niedrig, siehe Sparbuch.
Wovon hängt die Höhe ab?
Maßgeblich ist der EZB-Leitzins, konkret der Zins, den Banken selbst für Übernachteinlagen bei der Zentralbank erhalten. Hinzu kommt der Wettbewerb: Direktbanken ohne Filialnetz zahlen regelmäßig mehr als klassische Institute. Aktuelle Habenzinsen im Tagesgeldvergleich.
