Tagesgeldpreisvergleich
Lexikon

Dauerauftrag

Ein Dauerauftrag ist ein einmal erteilter Auftrag an die Bank, einen gleichbleibenden Betrag in einem festen Rhythmus an denselben Empfänger zu überweisen – zum Beispiel monatlich, vierteljährlich oder jährlich. Der Kontoinhaber behält die volle Kontrolle: Er bestimmt Betrag, Termin und Empfänger und kann den Auftrag jederzeit ändern oder löschen.

Wofür lohnt sich ein Dauerauftrag?

Typische Einsatzzwecke sind Miete, Nebenkosten, Vereins- und Versicherungsbeiträge, Unterhaltszahlungen oder Rücklagen. Besonders sinnvoll ist ein Dauerauftrag vom Girokonto auf ein Tagesgeldkonto: So entsteht automatisch ein Notgroschen, ohne dass man jeden Monat daran denken muss.

Dauerauftrag oder Lastschrift?

  • Dauerauftrag: Sie schieben das Geld, der Betrag ist immer gleich. Ideal für feste Zahlungen.
  • SEPA-Lastschrift: Der Empfänger zieht das Geld ein, der Betrag kann schwanken. Ideal für Strom- oder Mobilfunkrechnungen. Lastschriften können Sie acht Wochen lang zurückbuchen lassen, eine ausgeführte Überweisung dagegen nicht.

Was kostet ein Dauerauftrag?

Bei nahezu allen Direktbanken und den meisten Filialbanken ist die Einrichtung im Online-Banking kostenlos. Gebühren fallen allenfalls für die Einrichtung am Schalter an. Ein Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis lohnt sich – welche Konten wirklich ohne Gebühren auskommen, zeigt unser Girokontovergleich.

Was passiert bei fehlender Deckung?

Ist das Konto am Ausführungstag nicht gedeckt und besteht kein Dispositionskredit, führt die Bank den Dauerauftrag in der Regel nicht aus. Meist versucht sie es an den Folgetagen erneut, informiert aber nicht immer aktiv – die Zahlung kann also unbemerkt ausfallen.


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