Die SEPA-Überweisung ist der einheitliche Standard für Zahlungen in Euro innerhalb des europäischen Zahlungsraums (Single Euro Payments Area). Sie benötigt nur die IBAN des Empfängers.
Wie lange dauert sie?
Gesetzlich vorgeschrieben ist die Gutschrift beim Empfänger spätestens am nächsten Bankarbeitstag nach Auftragseingang; bei beleghaften Aufträgen am übernächsten. Wochenenden und Feiertage zählen nicht mit – eine Freitagnachmittag erteilte Überweisung kommt also oft erst am Montag oder Dienstag an. Deutlich schneller geht es mit der Echtzeitüberweisung.
Was kostet sie?
Eine SEPA-Überweisung in Euro darf nicht teurer sein als eine reine Inlandsüberweisung. Bei den meisten Girokonten ist sie online kostenlos, beleghafte Aufträge am Schalter kosten dagegen häufig extra – siehe Kontoführungsgebühren.
Der Geltungsbereich
Zum SEPA-Raum gehören alle EU-Staaten sowie unter anderem Norwegen, Island, Liechtenstein, die Schweiz und das Vereinigte Königreich – deutlich mehr Länder also als die Eurozone. Zahlungen in Fremdwährung fallen nicht darunter.
Wichtig fürs Sparen
Auszahlungen vom Tagesgeldkonto laufen als SEPA-Überweisung auf Ihr Referenzkonto. Planen Sie also ein bis zwei Bankwerktage ein – „täglich verfügbar“ heißt verfügbar, nicht sekundenschnell.
