Die Mindestanlage ist der kleinste Betrag, den eine Bank für ein bestimmtes Produkt akzeptiert. Sie begrenzt den Verwaltungsaufwand pro Konto.
Übliche Größenordnungen
- Tagesgeld: meist keine Mindestanlage – das Konto lässt sich schon mit einem Euro führen.
- Festgeld: häufig 1.000, 2.500 oder 5.000 Euro; bei einzelnen Anbietern auch 10.000 Euro.
- Sparpläne: ab 25 oder 50 Euro monatlich, siehe Sparplan.
Die Höchstgrenze nicht übersehen
Wichtiger als das Minimum ist oft das Maximum. Viele Angebote zahlen den beworbenen Zins nur bis zu einer Obergrenze – darüber greift der reguläre Satz oder ein Staffelzins. Prüfen Sie beides, bevor Sie größere Beträge umschichten.
Warum kleine Beträge trotzdem lohnen
Auch unter der typischen Festgeld-Mindestanlage lohnt sich ein Tagesgeldkonto: Der Unterschied zwischen 0 % auf dem Girokonto und dem aktuellen Tagesgeldzins ist derselbe Prozentsatz, ganz gleich wie groß die Summe ist. Wer auf die Festgeld-Schwelle sparen will, kombiniert Tagesgeldkonto und Dauerauftrag. Konditionen inklusive Mindest- und Höchstsummen: Festgeldvergleich.
