Ein Sparplan ist eine Vereinbarung, in festen Abständen – meist monatlich – einen gleichbleibenden Betrag anzulegen. Der Reiz liegt in der Automatisierung: Gespart wird, bevor das Geld ausgegeben werden kann.
Zwei grundverschiedene Varianten
- Banksparplan: feste oder gestaffelte Verzinsung, keine Kursschwankungen, geschützt durch die Einlagensicherung. Planbar, aber renditeschwach.
- Wertpapier- oder ETF-Sparplan: Anlage in Fonds oder Aktien mit Kursrisiko und höherer Renditechance. Wertpapiere sind Sondervermögen und deshalb nicht von der Einlagensicherung erfasst – sie gehören ohnehin Ihnen. Siehe Depot.
Der Zinseszins braucht Zeit
Sparpläne leben vom langen Atem. 200 Euro monatlich ergeben bei 3 % nach 10 Jahren rund 28.000 Euro, nach 20 Jahren aber schon rund 65.700 Euro – obwohl nur doppelt so lange eingezahlt wurde. Der Grund ist der Zinseszinseffekt.
Die einfachste Variante
Ein Dauerauftrag vom Girokonto aufs Tagesgeldkonto ist faktisch ein Sparplan – ohne Vertrag, ohne Bindung, jederzeit anpassbar. Für den Aufbau des Notgroschens ist das die beste Lösung. Erst danach lohnt der Blick auf langfristige Anlageformen.
Steuern nicht vergessen
Auch Sparplan-Erträge unterliegen der Abgeltungsteuer. Verteilen Sie Ihren Freistellungsauftrag so, dass er dort liegt, wo die höchsten Erträge anfallen.
