Der Nominalzins ist der vertraglich vereinbarte Zinssatz in seiner reinen Form – ohne Nebenkosten, ohne Berücksichtigung der Zinsverrechnung und ohne Steuern. Er ist die Zahl, die Banken in der Werbung nennen.
Warum der Nominalzins nicht ausreicht
Zwei Angebote mit identischem Nominalzins können unterschiedlich viel einbringen. Der Grund ist der Zinstermin: Wer monatlich Zinsen gutschreibt, löst den Zinseszinseffekt häufiger aus als eine Bank mit jährlicher Gutschrift. Was tatsächlich ankommt, zeigt erst der Effektivzins.
Beispiel
3,00 % nominal bei jährlicher Gutschrift ergeben 3,00 % effektiv. Dieselben 3,00 % nominal bei monatlicher Gutschrift ergeben rund 3,04 % effektiv – bei 20.000 Euro Anlage sind das etwa 8 Euro mehr im Jahr.
Nominalzins und Kaufkraft
Vom Nominalzins bleibt nach Abzug der Inflation der Realzins übrig. Nur er sagt aus, ob Ihr Geld an Kaufkraft gewinnt. Angebote inklusive Zinstermin vergleichen Sie im Tagesgeldvergleich.
