Tagesgeldpreisvergleich
Lexikon

Liquidität

Liquidität beschreibt, wie schnell und ohne Wertverlust sich eine Vermögensposition in Zahlungsmittel umwandeln lässt. Bargeld ist vollständig liquide, eine Immobilie kaum.

Das magische Dreieck

Jede Geldanlage bewegt sich zwischen drei Zielen: Rendite, Sicherheit und Liquidität. Alle drei zugleich zu maximieren ist unmöglich – wer täglich verfügbar und sicher anlegen will, muss beim Zins zurückstecken.

Liquidität bei Bankeinlagen

  • Girokonto: sofort verfügbar, praktisch unverzinst
  • Tagesgeld: taggleich bis wenige Bankwerktage, moderat verzinst
  • Kündigungsgeld: drei bis zwölf Monate Frist, etwas mehr Zins
  • Festgeld: gebunden bis Laufzeitende, höchster Zins – siehe Termineinlage

Beachten Sie: „Täglich verfügbar“ heißt beim Tagesgeld täglich kündbar. Die Auszahlung läuft als SEPA-Überweisung auf Ihr Referenzkonto und braucht ein bis zwei Bankwerktage.

Die praktische Konsequenz

Teilen Sie Ihr Guthaben nach Verwendungszweck auf: den Notgroschen hoch liquide, planbare Ausgaben mit passender Zinsbindung. Wer alles täglich verfügbar hält, verschenkt Zinsen; wer alles bindet, muss im Notfall teuer überziehen.


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