Tagesgeldpreisvergleich
Lexikon

Rendite

Die Rendite ist der Ertrag einer Kapitalanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital, üblicherweise in Prozent und auf ein Jahr bezogen. Sie beantwortet die Frage: Was hat mein Geld tatsächlich gebracht?

Rendite berechnen

Die einfache Formel lautet:

Rendite in % = (Ertrag ÷ eingesetztes Kapital) × 100

In den Ertrag gehören alle Rückflüsse: Zinsen, Dividenden, Kursgewinne – abzüglich Kosten und Steuern. Erst dann spricht man von der Nettorendite.

Zins und Rendite sind nicht dasselbe

Der Zins ist ein vertraglich fixierter Prozentsatz auf einen Nennwert. Die Rendite bezieht den Ertrag dagegen auf den aktuellen Wert der Anlage – und der kann sich ändern.

Beispiel: Sie kaufen eine Anleihe für 100 Euro mit 10 % Zins, erhalten also 10 Euro im Jahr. Steigt der Kurs auf 200 Euro, bleibt die Ausschüttung bei 10 Euro, denn sie bemisst sich am Nennwert. Für einen Käufer zum Kurs von 200 Euro beträgt die Rendite nur noch 5 % (10 ÷ 200 × 100).

Rendite bei Tagesgeld und Festgeld

Bei Tagesgeld und Festgeld fallen Zins und Rendite fast zusammen, weil es keine Kursschwankungen gibt. Zwei Faktoren machen dennoch einen Unterschied: der Zinseszinseffekt bei unterjähriger Gutschrift und die Inflation. Was nach Preissteigerung übrig bleibt, ist der Realzins – die einzige Zahl, die für die Kaufkraft zählt.

Vorsicht bei Renditeversprechen

Je höher die in Aussicht gestellte Rendite, desto höher das Risiko – ohne Ausnahme. Sichere Bankeinlagen liegen im Bereich des Leitzinses. Aktuelle Konditionen finden Sie im Tagesgeldvergleich und im Festgeldvergleich.


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