Tagesgeldpreisvergleich
Lexikon

Termineinlage

Termineinlagen sind Bankguthaben, die für einen bestimmten Zeitraum gebunden oder an eine Kündigungsfrist geknüpft sind. Das Gegenstück ist die jederzeit verfügbare Sichteinlage.

Zwei Formen

  • Festgeld: feste Laufzeit von einem Monat bis zu zehn Jahren, fester Zins über die gesamte Dauer (Zinsbindung). Vorzeitiger Zugriff ist meist ausgeschlossen oder mit Zinsverlust verbunden. Siehe Festgeld.
  • Kündigungsgeld: keine feste Laufzeit, dafür eine Kündigungsfrist von typischerweise drei bis zwölf Monaten. Der Zins ist meist variabel und liegt zwischen Tages- und Festgeld.

Warum es mehr Zinsen gibt

Die Bank kann fest zugesagtes Geld verlässlich weiterverleihen. Diese Planungssicherheit vergütet sie mit einem Aufschlag – Sie erhalten also eine Prämie dafür, auf Liquidität zu verzichten.

Achtung: inverse Zinsstruktur

Erwartet der Markt sinkende Zinsen, kann kurzfristiges Geld mehr bringen als langfristiges. Dann lohnt eine lange Bindung nur, wenn Sie sich das aktuelle Niveau bewusst sichern wollen. Die Laufzeiten im Vergleich: Festgeldvergleich.

Praxistipp

Legen Sie nie den Notgroschen als Termineinlage an. Bewährt hat sich die Aufteilung: Reserve aufs Tagesgeld, planbare Beträge in eine Zinstreppe aus mehreren Festgeldern.


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